Selbstverteidigung und Prävention

In der Selbstverteidigung gibt es keine Prävention. Die einzige Person, die eine Tat präventiveren kann, ist die Person, die die Tat begeht. Also gibt es in der Selbstverteidigung nur Risikominderung.

 

Krav Maga und Selbstverteidigung sind hilfreich, um das Risiko eines Angriffs zu verringern und einen Angriff zu überleben, falls Sie sich jemals damit konfrontiert sehen sollten, und auch, um alte Traumata heilen zu können, wenn es fachkundig angeboten und unterrichtet wird (was momentan überwiegend nicht der Fall ist - siehe Anmerkung für Schulinhaber und Ausbilder unten). Man kann also nichts tun, um ein Verbrechen zu „verhindern“, ganz gleich, wie viel man über Selbstverteidigung lernt.

 

Allerdings hat die Forschung gezeigt, dass wir Gefahr spüren können, bevor sie eintritt, nämlich durch unser Herz, unser Nervensystem und unsere Sinne, bevor unser Gehirn diese Sinne interpretiert. Das bedeutet, dass Intuition in der Tat vorbeugend ist. Wenn wir also stets bewusst und aufmerksam, ohne hypervigilant und angstbasiert zu werden, durch die Welt gehen, können wir Gefahren spüren, bevor sie passieren und hoffentlich dann auch vermeiden. Bitte beachten Sie, dass das auch bedeutet, dass, wenn wir die Sinne als „Gefahr“ oder „Angst“ etikettieren, es in lebensbedrohlichen Situationen oft zu spät ist, um den Ernstfall zu vermeiden. Wir müssen Gefahr vor dem Gehirnprozess des Etikettieres spüren können. 

 

Wie können wir das also tun?!

 

Ich lehre in meinen Seminaren stets über Intuition, und wie sie sich von einem ungeschulten und rudimentären „Bauchgefühl“ unterscheidet. Ich lehre auch Wege zur Heilung von „Triggern“ (Erinnerungen, die im Nervensystem kodiert sind), die wir aufgrund früherer Erfahrungen haben können, die jetzt als Warnsignal auftauchen, aber die präzise Intuition im gegenwärtigen Augenblick stören. Ich helfe dabei, herauszufinden, was man tun kann, um das Risiko eines möglichen Angriffs in der Übergangsphase zwischen der Heilung der „Trigger“ und dem Erlernen des genauen Empfangens von Sinnesinformationen im gegenwärtigen Moment zu verringern.

 

Das ist der Grund, warum schamanisches Training und Energiemedizin im Selbstverteidigungstraining, insbesondere im Krav Maga, so wichtig sind. Schamanisches Heilen und intuitives Training heilen nicht nur emotionale und mentale Traumata. Im Trauma-inhärenten Training, sie können auch helfen, zu verhindern, dass man erst in eine lebensbedrohliche Situation kommt. Energetische und schamanische Heiltechniken können auch bei der Heilung von Traumata helfen, die man im Training oder nach einem Angriff oder Einsatz (z.B. im Militär) erlebt hat.

 

Natürlich braucht intuitives Training genauso viel Zeit und Übung wie jede andere Fähigkeit. In der Übergangszeit ist es hilfreich, Selbstverteidigungswerkzeuge zur Verfügung zu haben, um sich zu verteidigen, falls man jemals angegriffen wird. Natürlich ist für diejenigen, die in Berufen arbeiten, die sich in Gefahr begeben, um anderen zu helfen, die Selbstverteidigung ein wesentliches Instrument, das man in seinem Werkzeugkasten haben sollte ... ebenso wie die Selbstheilung.

 

Für Schulinhaber und Ausbilder

 

Schamanisches Heilen und intuitives Training hält diejenigen Schüler in ihren Zentren, die wirklich Selbstverteidigungsfähigkeiten brauchen, und es verhindert, dass andere verhärtet, traumatisiert oder tyrannisiert werden.

 

Aus meiner Zeit als Vergewaltigungskrisenberaterin weiß ich, dass viele Überlebende auf Selbstverteidigung setzen, um ihr Trauma zu heilen und in der Hoffnung, zukünftige Vorfälle zu verhindern. Das Krav Maga-Training und Selbstverteidigungstraining lässt sie jedoch oft für weitere Traumatisierungen anwenden. Die Ausbilder sind häufig schlecht ausgerüstet, um mit Rückblenden und anderen PTSD-Symptomen umzugehen, die während des Trainings als Folge ihres Traumas auftreten können.

 

Es gibt Möglichkeiten, Selbstverteidigung für diejenigen verantwortungsvoll zugänglich zu machen, die ein Trauma erlebt haben, ohne die Technik zu kompromittieren und ohne Re-Traumatisierung zu erzeugen. Dies erfordert eine andere Herangehensweise, ein Verständnis der Psycho-Somatischen-Verbindung und ein gezieltes Bemühen erfahrener Praktiker, diesen Bevölkerungsgruppen zu dienen.

 

Ich empfinde es als eine Pflicht von Instrukteuren im Selbstverteidigungs- und Krav-Maga-Training, dies ihren Schülern anzubieten. Wenn man Gewalt unterrichtet (denn das ist die Selbstverteidigung), dann muss man den Schülern auch mitgeben, wie man mit Trauma umgeht und man muss ihnen auch die Möglichkeit geben, dass gewisse Werkzeuge, die im Training angeboten werden, moralisch und ethisch für gewisse Menschen keine wirkliche Option darstellen und ihnen dann Mittel geben (z.B. Intuitionstraining), wie sie dennoch die Gewalttat oder einen gewalttätigen Übergriff vermeiden können. 

 

Da ich neben Krav Maga und Selbstverteidigung auch in der Krisenberatung, im Psycho-Somatischen, der Energiemedizin und dem schamanischen Heilen ausgebildet bin, kann ich Ausbildern und Schulen dabei helfen, Traumaheilungsübungen effizient und effektiv in ihr persönliches Repertoire und ihren Unterrichtsplan aufzunehmen.

 

Deshalb beinhaltete die Gründung von Luminous Warrior (meines Selbstverteidigungs- und Heilungszentrums in Washington DC) auch eine Integration von Energiemedizin, schamanischer Heilung und Selbstverteidigung, da ich es als eine Pflicht und Verantwortung eines jeden empfinde, der Selbstverteidigung - sprich Gewalt - unterrichtet, das Heilen von Trauma auch unterrichten zu können sowie das Bewusstsein der Studenten zu erweitern und friedliche Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. 

 

Denn wenn ich mich verteidige, muss ich mich auch damit auseinandersetzten können, dass ich jemand anderen getötet oder eventuell lebensgefährlich verletzt oder für das Leben behindert haben könnte. Es ist genau diese Facette, die so wichtig ist, im Selbstverteidigungstraining zu betonen, besonders im Zivilbereich. Wir sind keine Soldaten, denen antrainiert wird, andere Menschen und Lebewesen als „Ziele“ zu betrachten, damit man sie gewissenlos umbringen kann. Wir sind Menschen mit Seelen, die im natürlichen Zustand emphatisch und verbunden sind. Keine Gewalttat lässt einen auf Dauer besser fühlen. Alle Taten und Worte, die aus der Angst, dem Hass, dem Egoismus, der Gier, dem Neid und der Eifersucht kommen, verursachen immer nur mehr vom gleichen. Das ist meine Erfahrung als Expertin in Krav Maga, als Krisenberaterin in Vergewaltigungsfällen und meiner Arbeit als Ehrengarant der Mindful Memorial Foundation, mit Veteranen, Soldaten und den Menschen, die in Kriegsgebieten waren.

 

Bitte beachten Sie: Mein Ansatz ist kein psychologischer oder klinischer Ansatz. Es ist ein Ansatz, der auf Krisenmanagement, Sinneswahrnehmung, Selbstbefähigung und Selbstheilung beruht.

 

Als nächstes: Schattenwelt oder Dunkelheit?

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