Die Arbeit mit den vier Haupthirnen zur Heilung

 

Mein Ansatz zur Heilung unterscheidet sich von der Gesprächstherapie, Psychotherapie oder dem klinischen Ansatz im Allgemeinen. Die Energiemedizin arbeitet mit den vier Hauptgehirnen:1. Reptilien/Überleben, 2. limbisch/emotional, 3. neokortex/analytisch, 4. präfrontale Lappen/inspiratorisch, allerdings anders als die oben genannten Ansätze.

 

Im klinischen Ansatz und in der entwickelten Welt im Allgemeinen neigt man oft zur Überbeanspruchung des Neocortexes: man möchte das Problem analysieren und verstehen. Allerdings hilft das Verstehen beim Heilen nur bedingt. Man versteht sein Problem, aber man fühlt sich im Allgemeinen nicht geheilter.

 

Natürlich ist der Zugang zum Neokortex (analytisches, denkendes Gehirn) ist eine wesentliche Fähigkeit, die man haben muss, um in Krisensituationen sicher navigieren und Rückblenden vermeiden zu können, denn wir müssen analytisch denken können, um uns in Sicherheit zu bringen. Wenn wir uns jedoch physisch an einem sicheren Ort befinden (z.B. in einer Sitzung oder nach einem Kriegseinsatz im Heimatland), ist es effektiver mit der Nutzung des Neokortex zu warten bis eine Heilungserfahrung stattgefunden hat, um den geheilten Zustand im Körper und Geist einer Person zu verankern. Dieser Ansatz ist für die tatsächliche Heilung* weitaus wirksamer als die Nutzung des Neokortex in einem nicht geheilten Zustand.

 

Beim Heilen umgehen wir in bestimmten Situationen und aus bestimmten Gründen oft vorübergehend das limbische (emotionale) Gehirn und den Neokortex (das analytische Gehirn). Wir tun dies bewusst, ohne dem Problem entkommen zu wollen, sich zu distanzieren oder stecken zu bleiben.

 

Um dies etwas weiter zu erklären: Über Trauma zu sprechen und es zu analysieren kann das Leiden verschlimmern und verankert oft eine Geschichte der Opferschaft im Geist einer Person. Bei diesem analytischen Ansatz leben Menschen oft wiederholt in dieselbe Leidensgeschichte hinein, auch wenn sie sich damit wohl fühlen, weil es das ist, was sie kennen und von dem sie glauben, dass es auf ihrem Verständnis beruht. Die Energiemedizin verändert stattdessen das energetische Muster, das der Ursache für das Trauma zugrunde liegt, durch eine tatsächlich heilende Methode, lässt die Menschen dann eine andere Realität erfahren bzw. Erlaubt ihnen, eine andere Erfahrung zu machen oder zu (er-)leben und leitet dann die Menschen an, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie wir Muster in uns selbst verändern können, um in eine gesunde Realität hineinzuleben und hilft den Heilenden, wie man diese gesunde und geheilte Realität von innen hervorruft und ist leben bringt. Dieser letztgenannte Ansatz der Energiemedizin verankert eine Geschichte der Heilung und eines geheilten Zustands im Körper und Geist der Menschen. Erst danach beschäftigen wir uns mit dem Neokortex.

 

Dieser Ansatz zur Heilung unterscheidet sich grundlegend vom „Verstehen“ der eigenen Auslöser. Es kann zwar hilfreich sein, seine Auslöser zu verstehen, aber eine wirkliche Erleichterung im Leben kommt dann, wenn die Auslöser nicht mehr auftauchen und zwar aufgrund der Fähigkeiten, Praktiken und Techniken, die wir gelernt haben und die uns heilen und transformieren. Das bedeutet nicht, dass wir nicht über Trauma sprechen oder nicht verstehen, was geschehen ist oder warum wir so gehandelt, gefühlt oder gedacht haben, wie wir es getan haben, sondern dass wir dies aus einem geheilten Zustand heraus tun.

 

In der Energiemedizin folgt das Verstehen der Erfahrung der Symptomlinderung, während gleichzeitig die Grundursache des Symptoms - nämlich das energetische Muster - in unserem Leben geheilt wird. Heilen ermöglicht es uns, zu jedem Zeitpunkt mit mehr Wahrheit, Genauigkeit und Klarheit durch die Welt zu navigieren. Dazu gehört jedoch auch die aktive Beteiligung der nach Heilung suchenden Person.

 

Während sich die Therapie oft auf das Verstehen konzentriert (warum man tut/denkt/fühlt wie man es tut), ist die Grundvoraussetzung in der Energiemedizin, unsere inneren Erfahrungen und/oder unser Selbst zu heilen und zu transformieren und unsere Seele zu befähigen, durch Liebe und Freude so viel wie möglich zu lernen, zu heilen und zu wachsen, wann immer das Leben uns darum bittet.

 

*Was ich mit „tatsächlicher Heilung“ meine, ist, eine Veränderung des dem Problems zugrunde liegenden Energiemusters sowie eine dauerhafte Linderung der Symptome ohne die Notwendigkeit einer langfristigen Medikation oder Therapie, ohne Selbstmanipulation, Flucht, Suchtneigung, Zecken oder Abwehrmechanismen. Es bedeutet, mit Methoden ausgestattet zu sein, um sich gesund und anmutig an Auslösern vorbei zu bewegen, wenn diese noch immer auftauchen, und letztlich in der Lage zu sein, friedlich und anmutig durch dieselben Situationen zu navigieren oder denselben Auslösern zu begegnen ohne überhaupt getriggert zu werden.

Als nächstes: Heilmethoden oder Selbstverteidigung & Prävention.

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