Warum das Herz öffnen?

In jeder ursprünglichen Tradition gibt es Übungen und Wege, das Herz zu öffnen, um dadurch die Kapazität des Gehirns, das Bewusstsein, zu erweitern und dadurch das eigene Potenzial zu aktivieren und es helfend, harmonisierend für die Gemeinschaft und Natur einzusetzen. Ob man das tut, ist eine andere Frage. Welchen Weg man wählt, ist einem selber überlassen. Nur hilft es, die Möglichkeiten zu kennen, damit man bewusst wählen kann.

 

Körper, Geist und Seele. Wir reden davon, aber wie man sie verbindet oder ganzheitlich „online“ bringt, ist der modernen Welt immer noch sehr neu und was einem unbekannt ist, wirkt in einer durch Angst getriebenen Gesellschaft oft unheimlich. Muss es aber nicht. Wir lernen in der Schule, wie man sich die Zähne putzt, aber die mentale und emotionale Pflege und Hygiene lernen wir nicht. Dennoch ist sie ebenso wichtig, denn Emotionen, Gedanken, Gefühle sind genauso ein Bestandteil unseres Menschen-Daseins wie der physische Körper und sie steuern bewusst oder unbewusst einen Großteil unserer Taten.

Unser Zeitalter, Das Herz und Das Fühlen

 

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen wie Betrunkene am Lenkrad sitzen und die Gesundheit der Lebewesen, die sie umgeben, mit aufs Spiel setzen. Vielleicht ist es diesen Menschen unbewusst, weil sie meinen, gebildet zu sein oder „Recht“ zu haben, aber Bildung und Recht haben sind nicht das gleiche wie weise, wohlwollend und einfühlsam zu sein und zu leben. Um zu erkennen, dass man dem Leben schadet, braucht man keine große Ausbildung und auch keine fachlichen Kenntnisse. Man braucht ein offenes, fühlendes Herz.

 

Man muss gar nicht viel Wissen haben, um das Herz zu öffnen. Man muss nur ein wenig mutig sein und sich selber schon auch ein wenig gerne haben und das Leben auch... da man selber ja wirklich alles sieht, was andere nicht sehen können (die wahren Intentionen im eigenen Inneren, das Verhalten wenn keiner hinschaut, den Egoismus, die Eigennützigkeit, die wahre Einstellung im Leben etc.), muss man auch wissen, wie man Aspekte in sich verändern kann. Nur leider haben die meisten von uns nicht gelernt wie man das tut. Das Helfende daran ist, dass die meisten von uns also an der gleichen Stelle anfangen was das Bewusstsein angeht und wie man dieses erweitert, um es gesund und harmonisierend einsetzen zu können. Also, keinen Grund zur Zaghaftigkeit, lasst uns loslegen!

 

Prävention kann nur von der Person kommen, die den Gedanken hat, die Intention setzt, das Gefühl spürt, das Gespür hat, das Wort sagt oder die Handlung begeht. Angst, Hass, Egoismus, Gier, Neid, Eifersucht alleine verursachen keine Gewalt. Was zur (emotionalen, mentalen, physischen) Gewalt (sich selber oder anderen gegenüber) führt, sind:

 

- die Unterdrückung der Gefühle, 

- die Hilflosigkeit wie man mit Gefühlen umgeht,

- das Unwissen, was man mit Gefühlen machen kann oder wie man sie transformieren kann, 

- ein Erlebnis das man in der Vergangenheit erlebt hat und man in einer Art fremdgesteuerten Bewusstlosigkeit automatisch wiederholt.

 

Fühlen gehört zum Menschen-Dasein, genauso wie Gedanken. Alle Gefühle und Gedanken sind temporär. Wenn man allerdings in ihnen stecken bleibt, dann hilft es, Wege zu kennen, wie man Gefühle im Inneren wahrhaftig spüren kann, ohne gleich darauf zu reagieren, und wie man Gefühle wahrhaftig und anhaltend transformieren kann, ohne das Gespürte zu unterdrücken, zu verurteilen, zu manipulieren, zu kontrollieren oder zu ignorieren. Im Übrigen sind Gedanken und Gefühle eigentlich auch gar nicht persönlich, sondern universell: Jeder hat die gleichen Gefühle und Gedanken, nur mit einer anderen Story oder zu einem anderen Zeitpunkt. Eine größere Kunst ist, das Herz offen zu lassen, sich in der Liebe für das Leben zu erden, egal was man gerade mal fühlt oder denkt oder erlebt. Letzteres kommt dann mit Übung.

EinE kurze Anmerkung zum Leid und zur Freude...

Die Seele ist in ihrem natürlichen Zustand emphatisch. Daher ist geteiltes Leid immer vermehrfachtes Leid. Es ist nicht halbes Leid, weil das Leid auch nach dem Geteilten nicht weg geht, nicht transformiert ist. Man hat das Leid einfach temporär weitergegeben, und nun muss die andere Person es auch heilen. Wenn die andere Person weiß, wie man das tut und damit einverstanden ist, ist das ja kein Problem, aber wenn die andere Person keine Methoden hat, das zusätzliche Leid zu transformieren, lebt nun doppeltes Leid in der Welt.

 

Solange man keine Weisheiten aus dem Ereignis gezogen hat, wird dieses Ereignis sehr wahrscheinlich wieder erscheinen, in andern Formen, in anderen Momenten, in anderen Situation, mit anderen Menschen... aber es kommt wieder, bis man wirklich die Weisheiten extrahiert und die Einsichten in sein Leben integriert hat. Das gilt sowohl für das persönliche Leben als auch für das gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, etc.

 

Leid unterscheidet sich vom Schmerz. Leid ist vermeidbar. Der Schmerz nicht. Leid kommt meist aus einer Geschichte, die man sich oder andere einem erzählen über das, was man fühlt. Nehmen wir die Aufregung. Im Kontext von Unruhe, ist die gefühlte Aufregung leidend. Im Kontext von Begeisterung, ist die Aufregung freudig. Es ist also nicht das Gefühlte oder die Aufregung selber (im Energetischen würde ich selbst die „Aufregung“ noch mehr „auseinandernehmen“: feuchte Handflächen, flache Atmung, Schwitzen), sondern der Kontext und die Geschichte, die man sich erzählt oder erzählt bekommt, die das Leiden oder die Freude zum Ausdruck bringt.

 

Man kann sich durch die Liebe und das Glück genauso emotional verbinden wie durch das Leid, aber um sich durch das Glück verbinden zu können, muss man Methoden kennen, wie man effektiv mit Schmerz und Enttäuschungen umgehen kann, ohne andere in diese mit hinein zu ziehen. Die Einfühlsamkeit und der innere Frieden sind tief miteinander verbunden.

 

Zudem muss man, wenn man zu lange in der Gewalt, im Streit oder im Leid gesteckt hat, sein Nervensystem erst einmal neu kalibrieren, um das Subtilere, das Glück, die Liebe, den Frieden spüren zu können. Allerdings ist es das wert, denn es verhält sich genauso mit dem Glück und der Freude wie mit dem Leiden: Wenn man diese mit Anderen teilt, dann sind diese auch vermehrfachtes Glück und vermehrfachte Freude. Je gesünder ich bin, desto mehr kann ich präsent sein. Je mehr Glück ich spüre, desto mehr kann ich geben. Je mehr Freude ich habe, desto mehr kann ich sie teilen. Je mehr Liebe ich in mir aktiviere, desto mehr kann ich sie in meinem Umfeld spüren und wählen.

 

Ein Soul Coach kann da eine große Hilfe sein...

Das Herz und die Energiemedizin

Viele verspotten immer noch die Energiemedizin, obwohl wir wissen, dass das Herz beim Aussetzen einen Stromschlag bekommt, damit es wiederbelebt werden kann und dass wir, wenn wir vom Blitz getroffen werden, sterben können.

 

Durch die Mitte des Herzens und durch unseren ganzen Körper fließt Energie, genauso wie durch die Erde selber (sonst könnte ein Blitz z.B. nicht abfließen), aber wir sprechen nicht darüber. Wir lernen nicht, wie wir diese „Elektrizität“ als Gefühle, Gedanken, Emotionen wahrnehmen oder wie sich diese Energie ausdrücken kann oder wie man diese Energie gesund hält, sodass es keinen Kurzschluss (Nervenzusammenbruch, Burnout, Road Rage etc.) gibt. Wir lernen auch nicht, was man macht, wenn die Energie gar nicht mehr fließt (chronische Depression, chronische Beschwerden, langanhaltende Selbstmordgedanken etc.). Ich empfinde das als eine große Lücke in unserem Schulsystem und deshalb möchte ich hier helfend präsent sein und etwas Heilendes anbieten.

 

Das Herz ist der Anker der Seele im Körper. Das Herz ist der Anker der Energie. Es aktiviert das Gehirn und erweitert das Bewusstsein. Das gesunde Herz belebt uns physisch und mental. Das Herz heilt uns energetisch und emotional. Daher ist das offene Herz sowie das nuancierte und genaue Spüren und Fühlen der Ansatz in meiner Arbeit als Soul Coach. Dieser Ansatz wird mit gesunden Intentionen und friedlichen Handlungsoptionen verbunden, um Lebenswege oder Möglichkeiten aufzuzeigen, die für die jeweilige Person authentisch sind und ihr erlaubt mit Integrität (Übereinstimmung zwischen Herz, Verstand und Handeln) und Authentizität (auf geheilte, ehrliche, freudige und gesunde Weise) bewusst zu leben, zu kreieren und zu agieren.

 

Es gibt Momente im Leben, in denen das Denken und das Analysieren nicht ausreichen, um in sich geruht zu fühlen oder wahrhaftig im Einklang zu sein. Die innere Transformation der Gefühle und des Gespürten, das Setzen von klaren und geheilten Intentionen im Gewusel von Gedanken und das Aufzeigen von (Handlungs-)Möglichkeiten um Dinge in Einklang zu bringen, in einer Gesellschaft, die auf Konformität und Äußerlichkeiten ausgerichtet ist, sind hier sehr wichtig. Das ist das, was das Herz bewirken kann. 

 

Wenn man wahrhaftig spürt und weiß, welche die eigenen Gefühle sind (anstatt die der anderen) und lernt, durch das Herz die Fronttallappen im Gehirn zu aktivieren, dann öffnen sich Wege im eigenen Bewusstsein, die man vorher nicht wahrnehmen konnte. Deshalb ist das Öffnen des Herzes, besonders für Menschen, die viel gelernt und studiert haben, enorm wichtig. Das ist der Unterschied zwischen Dr. Lise Meitner, die mit der Erfindung der Atombombe nichts zu tun haben wollte, und anderen, die zu diesem Projekt wegen des Ruhms und der wissenschaftlichen Erkenntnis beigetragen haben. Lise konnte fühlen und spüren, die anderen (wollten es) nicht.

 

Als nächstes: Was ist Ursprüngliche Seelsorge?

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